Gedichte
des platten Fisches voller Traum…
blitzschnell
die Kleinen
unumwunden und direkt
ohne Umschweife
sichtbar sein.
langsame Bewegungen
tragen uns auch weit
harmonisch und rythmisch
glitzernd in der Sonne
keine Sehnsucht mehr
wie ein Stein
schwer und da
ein Wirrwarr überall
alles beschäftigt sich
mit Nichts und Niemand.
ständig geschieht etwas
Sterne kreisen
und die Sehnsucht rotiert.
Weitgehend sind wir
für das Leben noch nicht gerüstet.
Wir sind Fragmente des Universums.
So bleibt uns
der Wunsch
stückweise wachsend
zu lernen.
und anständig dabei
zu sterben.
Robert Kaller, 5.08.06


