Gedichte
Hör ich ein Flüstern
Alte Kellertreppenund Gärten
sprechen leise
erzählen Geschichten
Krüge und Vasen
einst voll Blumen
warten…
der Wind streicht
um ein verlassenes Gemäuer
spielt
mit einem Fenster,
einer Tür
knarrend biegen sich Balken
Stühle wackeln
auf denen niemand sitzt,
kein Feuer mehr
wärmt
die Steine liegen
sind stumm.
es ist dort keine Sehnsucht
mehr
nur weite Stille
zuweilen
hör ich ein Flüstern…
ferner Stimmen von damals.
Robert Kaller, 6.02.06


