Gedichte
Die grauen Augen
Den grauen Augen
die mich beobachten,
kann ich nicht
begegnen.
Seidene Fetzen sind ihr Grund
Sie schauen aus dem Jenseits
neugierig
dem irdischen Treiben zu.
Im Winter
sind sie der Erde sehr nah
die Schatten der Toten
berühren uns fast
einen Hauch ihrer Gegenwart,
kann man spüren
wie Wind.
Wispernde Stimmen
und lautloses Flüstern.
Gern bin ich unter Ihnen
denn bei Ihnen ist alles wahrhaftig
sie schauen nur auf das Wesentliche.
Handeln können Sie nicht.
sie inspirieren uns ständig
Ihre Gegenwart ist zeitlos
ihre Freundschaft währt ewig.
Wenn wir uns vor Ihnen fürchten,
sind sie traurig.
Robert Kaller, 17.11.04


