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Gedichte

Die Knochen grinsen

Schickt
Späher aus
Das Schöne
Zu suchen.

Vertrieben haben wir
Diesen Geist
aus unseren Herzen.
Aus Geldgier
und
kurzfristigem Vergnügen.

Die Wüste
Unseres Alltags
Ausgebreitet.
Das Elend der täglichen Phantasielosigkeit
Das Elend des Alters.

Alle sind satt und müde
Keine Ideen für die Zukunft,
zu faul
sich zu vermehren,
greisenhaft, kinderlos.

Dem Moloch
In die Falle gegangen
Wer keine Zeit hat
Hat auch keine Ewigkeit.

Die Knochen
grinsen uns an.

Robert Kaller, 02.04.04