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Gedichte



Erwarte nichts vom Menschen, wenn er nur für seinen Lebensunterhalt arbeitet und nicht für seine Ewigkeit.

Es gibt nur ein Problem, ein Einziges in der Welt:

Wie kann man den Menschen einen geistigen Sinn, eine geistige Unruhe wiedergeben; etwas auf sie herabrieseln lassen, was einem Gregorianischen Gesang gleicht!
Hätte ich den Glauben, stünde es fest, daß ich, sobald die Zeit des Krieges vorbei ist, nur noch die Benedektinerabtei ertragen könnte.
Man kann nicht mehr leben von Kühlschränken, von Politik, von Bilanzen und Kreuzworträtseln. Man kann es nicht mehr.
Man kann nicht mehr leben ohne Poesie, ohne Farbe, ohne Liebe. Wenn man bloß ein Dorflied aus dem 15.Jahrhundert hört, ermißt man den ganzen Abstieg.
Es gilt wieder zu entdecken, daß es ein Leben des Geistes gibt, das noch höher steht als das Leben der Vernunft und das allein den Menschen zu befriedigen vermag...
Man muß unbedingt zu den Menschen sprechen!

Antoine de Saint-Exupery "Worte wie Sterne"