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Dunkles Loch wird Super-Wandbild

Nächste Woche will der Künstler Robert Kaller mit den Arbeiten am Tor zum Brückstraßen-Viertel beginnen

Dortmunder Zeitung, 26. 7. 2002, Gaby Kolle

"Wann geht das jetzt endlich mit dem Parkplatz los?", fragen immer häufiger die Anlieger der Brückstraße. In der nächsten Woche - sagt der Quartiermanager.

Das nördliche Tor zum Brückstraßenviertel an der Helle, zurzeit mit seinen dunklen Hauswänden ein finsteres Loch, soll mit einer Fläche von 900 m2 zum größten Wandbild Deutschlands werden. Die Genehmigung aller Hauseigentümer liegt vor. "Wir sind jetzt dabei, die letzten finanziellen Dinge zu regeln", meint Quartiermanager Friedhelm Cramer - zuversichtlich. Doch wenn man zur Eröffnung des Konzerthauses am 13. September fertig sein wolle, müsse man in der nächsten Woche anfangen. Die Firma Weise steht parat, das Gerüst aufzubauen.

"Das Ganze wird ein Abenteuer für die Handwerker", erzählt der ausführende Künstler Robert Kaller, der den Entwurf in seinem Atelier in Löttringhausen gefertigt hat - wie andere bereits bunt bemalte Fassaden im Viertel.

Bei den Hauswänden an der Helle handelt es sich nach Gebäude-Abrissen zum großen Teil um Innenmauerwerk mit Fliesenresten und bröckeligen Mörtelfugen. "Zunächst kommt eine Spezialgrundierung auf die Wände, die zwei Zentimeter ins Mauerwerk zieht und verfestigend wirkt", erläutert Kaller. Darauf folgt dann als zusätzliche Schicht eine extrem klebefähige Grundierfarbe, ehe Kaller in der ersten Augustwoche mit großen Farbspritzen ans Werk im Super-Format geht.
Zu Füßen des Wandbildes liegen 65 bewachte Parkplätze. Laut Quartiermanager hat der Betreiber bereits zugesagt, auch den Parkplatz aufzumöbeln. Cramer: "Wir machen das für die Dortmunder und die Konzerthaus-Gäste. Es ist für sie nicht zumutbar, auf so einem Parkplatz zu parken."

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