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Künstler und Pädagogen vernetzen sich

WAZ / 19.05.2006 / LOKALAUSGABE / ESSEN

Schul-Kultur-Börse in der Wandelbar

Von Liliane Zuuring

"Das ist ja furchtbar dumm, da steht er rum", lockt das Sams Lehrer, die über die 3. Schul-Kultur-Börse in der Wandelbar bummeln. Daneben informiert Barbara Nobis über ihr Porträtprojekt mit Dortmunder Jugendlichen, über das geplante Modeprojekt, übers Tagebuchschreiben als Mittel der Persönlichkeitsentwicklung.

Mit Käse, Krabben oder Kuchen auf den Tellern traten gestern Nachmittag Pädagogen in Kontakt mit Künstlern. "Leider überwiegen die Künstler", so Arne Mengel von der Wandelbar, der die Börse mit der Lernwelt Essen organisierte. "Spannend" findet eine Essener Lehrerin das Angebot. "Wenn man mal ein Projekt plant, weiß man, wer mögliche Kooperationspartner sind", so eine Duisburger Kollegin. Benno Raestrup schwärmt davon, wie er mit einer Schule für Sprachbehinderte in Langendreer die Tunisreise der Maler Klee, Macke, Moilliet entdeckte mit Malerei, Lesungen, kulinarischen Genüssen. Tänzer, Philharmonie wie Kinos präsentieren ihr Angebot. Heike Heisterkamp, selbst Ausstellerin, plauscht mit anderen Ausstellern. "Ich bin Projektmanagerin, half z.B. einer Mülheimer Schule bei der Neugestaltung eines Innenraums. Hier ist eine gute Vernetzung möglich." Auch Robert Kaller unterstützte die Gestaltung mancher Schule. Der Kaffeeröster ist kooperationsbereit, ein Falke ist gar da: So zeigt sich das Rheinische Waldpädagogikum.