Das Leben siegt - Frieden in Europa

'Gespräch dreier Formen' auf der Hilgershöhe

in Wuppertal

 

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,

ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit,

achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.
Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.

Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig, sich in Blüten wiegt,

bleibe uns ein Fingerzweig, wie das Leben siegt.

(Schalom Ben-Chorin, 1942)

Thema der Gestaltung ist ein

"Gespräch dreier Formen".

 

Die Skulpturengruppe, die inhaltlich im Zusammenhang mit der benachbarten Anne Frank Siedlung steht, wird Teil einer modernen dynamischen Erinnerungskultur, an der Jugendliche eine künstlerische Erfahrung des Themas im  Zusammenhang mit dem Holocaust in Europa erleben können. 

Diese Gedenkstätte soll durch beständige Aktualisierungen und Gespräche zum Thema Rassismus und Antisemitismus lebendig gehalten werden.

Gemeinsam mit Anwohnern, Angehörigen sowie Schülern und Lehrern der benachbarten Gesamtschule Langerfeld wurden die Skulpturen mosaizistisch gestaltet. Alle freuen sich über das Ergebnis und sind stolz, Teil dieser nachhaltigen und unvergänglichen Gestaltung  zu sein!

Wie schön, dass ihr alle dabei ward! 

In Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal hatte der Bürgerverein Langerfeld im September 2018 einen Wettbewerb zur Erstellung eines Kunst-Objektes/Skulptur zum Thema „Erinnerungskultur Hilgershöhe“ ausgeschrieben. Auf einem öffentlichen Platz soll eine Skulptur entstehen, die an die Ursprünge der dortigen ‚Anne Frank Siedlung‘ und das Thema "Frieden in Europa" erinnern und mahnen soll. Robert Kaller‘s Vorschlag einer dreiteiligen Skulpturengruppe, gruppiert um einen Mandelbaum, die mit den unterschiedlichsten Gesteinsarten Europas mosaizistisch belegt wird, überzeugte die Jury.

Dem Ergebnis ist eine mehr als 1- jährige Geschichte vorausgegangen:

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In diversen Sitzungen und Gremien stellte Robert Kaller seine Idee im September 2018 vor und fertigte eine Modellskizze, die er auf dem Neujahrsempfang des Bürgervereins Langerfeld e.V. in Anwesenheit des Wuppertaler Oberbürgermeisters, Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie ca. 150 Bürgerinnen und Bürgern öffentlich präsentierte und erläuterte.

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Unter Mitwirkung von Anwohnern und Schülern der ortsansässigen Gesamtschule wurden im April 2019 die Ideen in einem gemeinsamen Workshop weiter verfeinert, um anschießend mit der Umsetzung zu starten... 

Hierfür werden die Rohlinge zunächst im Atelier vorgeformt. Nach einer ersten Aufstellung der Skulpturen vor Ort erfolgt die Nachbearbeitung und Verfeinerung. Glücklicherweise steht bei 40 Grad Außentemperatur eine klimatisierte Turnhalle für die Arbeiten zur Verfügung. 

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Danach wird das Areal für die Installation vorbereitet. Zur Anlegung einer fachgerechten Drainage ist dabei auch ‚schweres Gerät‘ erforderlich. Alle haben Spaß und auch die Bewohner nehmen regen Anteil.

Im August 2019 erfolgte das Verputzen der Skulpturen an ihrem Bestimmungsort. Im additiven Verfahren – von grob zu fein - wird die finale Gestaltung und der Fluss der Linien immer deutlicher. Der Aufbau ist geschafft!  

Atelier Robert Kaller

Max-Brandes-Str. 23

44229 Dortmund

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