




Dr. (Phil.)
ROBERT KALLER
Master of Fine Arts
1979 - 1983
Studium der Bildhauerei
Alanus Hochschule, Bonn
1983 - 1985
Studium der Malerei und Pädagogik
Universität Stuttgart
seit 1983
Ausstellungen und künstlerische Auftragsarbeiten im In- und Ausland
1985 - 1994
Lehraufträge für Kunstgeschichte und
bildende Kunst
Kiel / Graz / Dortmund
1994
Gründung des Ateliers Robert Kaller
Dortmund
2009 - 2012
Bachelor of Arts
Bildende Kunst und Kunstgeschichte
Alanus Hochschule, Bonn
2013 - 2015
Master of Fine Arts (M.F.A.)
Bildende Kunst
Alanus Hochschule, Bonn
2015
Gründung der Mosaikbauschule
Dortmund
2026
Promotion zum Thema
'Kunst. Macht. Wirkung.
Kunst als Interaktionsmodus im Spannungsfeld individueller Entwicklung und gesellschaftlicher Konstitution'
Universität Potsdam



von Dr. B. Thiemann
ISBN 3727453818
Robert Kaller's besonderes Augenmerk liegt auf der sozialen Aufgabe der Kunst, deren Wirkungen er bei seinen Gebäudegestaltungen in pädagogischen, therapeutischen, medizinischen und privaten Bereichen untersucht, konzipiert und reflektiert.
Seit 1986 widmet er sich sowohl in seinen kunstpädagogischen Aufträgen als auch freiberuflich der plastischen und farblichen Gestaltung sowie der Mosaik- und Baukunst.
Als Ergebnis seiner pädagogischen und künstlerischen Arbeiten erschien 2001 das gemeinsam mit seinem Lehrer Ernst Bühler gestaltete Standardwerk „Natursteinmosaike“ (Verlag Haupt Bern). Eine Grundlagenarbeit zur Farbenlehre hat er in seinem 2009 im Rudolf Steiner Verlag Basel erschienenen Buch „Die Welt der Farben“ verfasst und beschrieben.
Viele Anregungen aus der Ideenwelt und vor allem den methodischen Ansatz seiner Arbeit verdankt er dem Lebenswerk von J. W. v. Goethe und dem Anthroposophen Dr. Rudolf Steiner.
Robert Kaller ist überzeugt, dass unser vorwiegend technisch geprägtes Zeitalter zur Erhaltung der geistig-seelischen Gesundheit der Menschen einer Kunst bedarf, die sich zur Ernährung des menschlichen Geistes und seiner Seele selbstlos zur Verfügung stellt. Er betrachtet daher die Kunst in ihren verschieden Artikulationen als 'Lebensmittel' des geistig-seelischen Menschen: Erst wenn künstlerisches Gestalten nicht aus Eigensinn und Egoismus geschieht, sondern zum Wohle der Menschen und zur Gestaltung ihrer Lebens- und Arbeitswelt, wird die Kunst im sozialen Leben fruchtbar.
Sein besonderes Anliegen ist es daher, die Kunst als schöpferisches Potential und seelisch-geistige Essenz in das alltägliche Leben einzubringen.





