Künstlerisches Wegeleitsystem
- Atelier Robert Kaller

- 30. März 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Feb.
für die Bundesfachschule für Orthopädie in Dortmund
Mit seinen Entwürfen gewinnt Robert Kaller den 'Kunst am Bau Wettbewerb' und setzt die künstlerische Gestaltung gemeinsam mit seinem Team um.
Die Bundesregierung und die Landesregierung NRW förderten im Rahmen des „Modernisierungspakts Berufliche Bildung” die bauliche Modernisierung der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA).In diesem Zusammenhang gab es einen 'nicht-offenen' Kunstwettbewerb für ein künstlerisches Wegeleitssystem.
Robert Kaller wurde gezielt angesprochen und als Wettbewerbsteilnehmer gewünscht. Er präsentierte neben einem vollständigen „Kunst am Bau Konzept“ für alle Treppenhäuser, Fahrstühle und Flure seine Ideen und digitalen Entwürfe. Drei Mustermosaike dokumentierten zudem die einzigartige haptisch und visuelle Wirkung von Mosaik in architektonischen Zusammenhängen.
Ausgangspunkt der Gestaltung sind 6 grafisch vereinfachte Symbole wie Kreis, Raute, bewegte Form, schräge Form, Senkrechte und Waagerechte. Ziel war es, eine klare und unkompliziert nachvollziehbare Orientierung im stark verwinkelten und fachlich unübersichtlichen Gebäude zu ermöglichen.

Die künstlerischen Ideen wurden von Robert Kaller gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin, der zertifizierten Mosaizistin Johanna Blennemann, weiterentwickelt und ausgearbeitet.
Anschließend begann die Umsetzung.
Unter der Anleitung von Robert Kaller wurden insg. 25 Wandmosaiken gemeinsam mit seinen Mitarbeitern sowie der Praktikantin Marie und Student*innen der Mosaikbauschule Dortmund gestaltet.
Bei dem Projekt an der Bundesfachschule wurden zahlreiche Herausforderungen erfolgreich gemeistert und so freuten sich die Baugemeinschaft und Robert Kaller, das erfolgreiche Ergebnis ihrer Arbeit am 17. März 2025 beim Campus-Fest präsentieren zu dürfen.
Anwesend war auch der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Thomas Westphal und Vertreter der verschiedenen Hochschul- und Handwerkskammerverbände.
Wenn in der gegenwärtig praktizierten Architektur, die oft funktionalistisch und eckig-kalt wirkt und in der man sich als empfindender Mensch "ohnmächtig" fühlt, lebendige "Kunst" auftritt, ändert sich die sensible Atmosphäre sofort. Das Kunstprojekt des Atelier Robert Kaller in der Bundesfachschule für orthopädische Technik ist dafür ein gutes Beispiel!










































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