Die Hand der Fatima

Mai 2020

Mosaike für das neue Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Trier

Die 2. Serie der Mosaike zum Thema 'Hand' für das neue Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Trier beginnt mit dem ca. 3,6 x 3,2 großen Mosaik ‚Hand der Fatima‘. Die Ausführung erfolgt mit frostsicherem und rutschfestem R10 Fliesenmaterial. Jedes einzelne Stück wird handgeschnitten!

Die ‚Hand der Fatima‘ (Islam) oder auch ‚Hand der Miriam‘ (Judentum) ist ein kulturell, religiöses Zeichen. Es gilt als schützend und dient zur Abwehr des ‚Bösen Blicks‘. Die Hand ist als Distanzgeste ein magisches Abwehrmittel, gleichzeitig aber auch eine Segen spendende Hand – ein Symbol für Kraft und Glück. Die Wirkmacht des magischen Auges wird über die Jahrtausende vom Horusauge des ägyptischen Alten Reiches hergeleitet, wo es bereits als Amulett getragen und den Toten als Beschützer für die jenseitige Welt mitgegeben wurde.

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Die Gestaltungsidee stammt von der Trierer Architektin Raphaela Sauer und dem Südtiroler Künstler Michael Meraner, die mit ihren Entwürfen den diesbezüglichen Wettbewerb der Handwerkskammer Trier und die Ausschreibung 2019 gewonnen haben.

Neben den Mosaizisten Houran Almahrouk und Christopher Baumert nehmen bei der ‚Hand der Fatima‘ auch die Mosaizistinnen Sarah Rose und Heike Flint an der Realisation teil. Alle sind Absolventen unserer Mosaikbauschule Dortmund.

Die Eröffnung des neuen Berufsbildungs- und Technologiezentrums mit seiner ca. 100m langen und 6m breiten ‚Magistrale Mosaike‘ ist im Herbst 2020 geplant.

Atelier Robert Kaller

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