‚Verinnerlichung‘ und ‚Befreiung‘
- Atelier Robert Kaller

- 15. Juni 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Feb.
Sitzskulpturen für das Hospiz Ipek in Berlin
Robert Kaller’s grundsätzliches Anliegen ist es, schicksalhaften Orten eine künstlerische Gestaltung zu geben, die der Bedeutung des Ortes entspricht und auf die Menschen gebührend wirkt.
An diesen Ort kommen die Gäste am Ende ihres Lebens. Die Angehörigen versammeln sich. Es ist ein Ort des Abschieds, der inneren Rückschau und des geistigen Neubeginns. Die Sitzskulpturen tragen daher die Namen "Verinnerlichung" und "Befreiung".
Gleichzeitig sollen sie den Eingangsbereich des Hospizes als solchen kennzeichnen.
Die Entwürfe von Robert Kaller werden zunächst mit der Auftraggeberin Nare Yesilyurt abgestimmt und reflektiert. Danach geht es an die Umsetzung.
Ab Oktober 2024 werden die Skulpturen von Robert Kaller im Atelier in Dortmund plastisch entwickelt, gestaltet und mit Faserbeton überzogen.
Danach erfolgt – witterungsbedingt im Frühjahr 2025 - der Transport nach Berlin sowie der Einbau in die Fundamente mit umgebendem Natursteinmosaik.
Nunmehr folgt die künstlerische Gestaltung mit farbigem keramischem Mosaik.
An den umfangreichen dreidimensionalen Mosaikgestaltungen sind neben Johanna Blennemann auch zwei Studentinnen der Mosaikbauschule Dortmund im Rahmen ihrer Abschlussarbeit beteiligt. Und auch einige Gäste des Hausen nehmen interessiert teil.
Zum Abschluss wird verfugt, gereinigt und geschliffen und nochmals nachverfugt.
Die Auftraggeberin nimmt die Arbeiten ab und „Die Kunst betritt das Leben!“
Die Gäste des Hospizes, Besucher und Nachbarn sitzen nun auf diesen außergewöhnlichen Kunstwerken - einem sozialkünstlerischen Teil des dortigen schicksalhaften Geschehens.
Die plastischen Kunstwerke runden die künstlerische Gestaltung des Hospiz Ipek ab, an denen Robert Kaller mit seinem Team und Student*innen der Mosaikbauschule Dortmund seit 2016 arbeitet, s. auch: 'Begleitung der Seele'














































Kommentare