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Wandmosaik zum Thema „Innere Freiheit“

  • Autorenbild: Atelier Robert Kaller
    Atelier Robert Kaller
  • 29. Mai 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Im Rahmen des landesweiten Förderprogramms „Aufholen nach Corona“ führte Robert Kaller mit der 6. Klasse der Nelson-Mandela-Schule in Bochum unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Melanie Sereno ein ungewöhnliches Projekt durch:

In vorbildlicher gemeinschaftlicher Arbeit entstand ein Wandmosaik zum Thema „Innere Freiheit“.



Dabei bewegten die Schüler verschiedene Fragen: Was ist Freiheit? Wie kann man die Leichtigkeit der Freiheit darstellen? Und sie stellten fest: Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten?

So konnte Nelson Mandela innerlich frei sein, obwohl er äußerlich eingesperrt war!


In einem wunderbaren dreitägigen 'brainstormartigen' Zyklus, in einem lebendigen kunstwerktätigen Gespräch entsteht das Wandmosaik in einer Wandnische im Flur der Schule.

Aus zerbrochenen Fliesen und Naturstein Stücken gestalten die Schüler eine eindrucksvolle Landschaft mit dem 'inneren Licht', dem 'Lebensbaum', der Sonne und einer Spirale als Symbol für das Leben.



Die Schüler der 6. Klasse haben es abschließend unter Anleitung verfugt und anschließend geschliffen und gereinigt.


Alle Gestaltungsfragen wurden von den Schülern im gemeinsamen Gespräch gelöst. Im künstlerischen Tun wird die Wirklichkeit spielerisch angeboten. Die Kunst schafft Varianten, Möglichkeiten, Korrekturen der Wirklichkeit. Die Methode ist das Spiel. Kunst kann viele verschiedene Emotionen ansprechen oder auch einfach witzig sein, die wohl beeindruckendste Wirkung von Kunst ist aber das 'Sich-Bewegt-Fühlen'.

So wurde in diesem besonderen Projekt der 6. Klasse die schöpferische selbstbestimmte Kraft der Kunst wirksam, ihre Fähigkeit einer bestehenden Wirklichkeit neue Varianten der Betrachtung und Erfahrung hinzuzufügen.

 

Die gemeinsame künstlerische Arbeit verbindet die Schüler und schafft eine Relation zwischen ihnen und der schulischen Umgebung, die sie gemeinsam verändert und verbessert haben.

 Der Kunst ist mit der Idee einer besseren, schöneren Welt immanent. Und genau an dieser Vorstellung setzte das Projekt an.



Das Mosaik ist obendrein nachhaltig gestaltet und steht nun den künftigen Generationen der Schule als schönes Bild zur Verfügung.


Die Klassenlehrerin schreibt: " .... Das Mosaik ist wirklich toll geworden! Von überall hört man nur Lob und die Schüler wissen genau, welche Steine sie selbst gesetzt haben."

 
 
 

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