Ein unsichtbares soziales Kunstwerk – sichtbare Kunst
- Atelier Robert Kaller

- 30. Juli 2022
- 2 Min. Lesezeit
Gemeinsam mit den Schüler*innen und dem Kollegium gestalten wir eine Sitzskulpturengruppe für den Schulhof.
In einem skulpturalen Gestaltungsprozess mit Oberstufenschülern des Bergstadt Gymnasiums in Lüdenscheid werden organische Sitzbänke für den Schulhof gestaltet, die zuvor digital entworfen wurden.

Schulleitung, Kollegium und Schülervertretung waren überzeugt von den vorgestellten Ideen. Und so wird von Juni bis August 2022 in diversen Arbeitsschritten von der Idee zur Skulptur, über die Farbe zum Mosaik auf dem öffentlich zugänglichen Schulhof des Bergstadt Gymnasiums in Lüdenscheid gemeinsam gestaltet. Kunstlehrer verlegen kurzerhand ihren Unterricht in die offene Mosaikwerkstatt auf dem Schulhof mit der schönen Begründung: "Mehr unmittelbare Kunsterfahrung gibt es nicht! Da machen wir mit!"
Alle technischen Fragen wurden zuvor mit den zuständigen Ingenieuren der Stadt Lüdenscheid abgestimmt. Alle Arbeiten sind bauphysikalisch auf Nachhaltigkeit, Wetter- und Frostbeständigkeit ausgelegt.
Die Projektgruppe der Oberstufenschüler hat die Skulpturen vor den Sommerferien aus Blöcken herausgeschnitten und mit Faserbeton überzogen.
In Vorbereitung auf die Mosaikgestaltung haben Robert Kaller und sein Team die Skulpturen farbdynamisch gestaltet. Anschließend kommen alle Schüler*innen der Schule vorbei und jeder von ihnen gestaltet eine kleine Fläche mit Mosaiksteinen an den Sitzskulpturen. Auch viele Lehrer des Gymnasiums nutzten die Gelegenheit sich im Mosaik visuell zu "verewigen". So werden die Skulpturen und ihre Mosaikgestaltung zu einem Kulminationspunkt der Schulgemeinschaft, einer imaginären Begegnung miteinander im Kunstwerk!
Die Mosaikarbeiten an den Sitzskulpturen des Bergstadt Gymnasiums Lüdenscheid gehen anschließend unter der erfahrenen Leitung von Christopher Baumert und unseren tüchtigen Praktikantinnen Tuana, Emilia und Sophia sowie den Schülern aus diversen Schulklassen des Gymnasiums erfolgreich weiter. Das Verfugen der plastischen Flächen, die sich ja ‚bewegen‘ und jeweils konkav, konvex, rund oder doppelt gekrümmt sind, stellt eine besondere Herausforderung dar. Hier sind erfahrene handwerkliche Kenntnisse gefragt.
Die Schüler haben die fertigen Sitzskulpturen schon in Besitz genommen und genießen Farbe, Form und Mosaik. Die Sitzskulpturen stehen nun auf dem öffentlichen Platz und werden bei Wind und Wetter, Winter wie Sommer von allen Generationen täglich benutzt. Man sitzt bequem und genießt die Kunst. Anregend, organisch, bewegend!
Der Schulleiter, sein Stellvertreter, die zuständige Kunstlehrerin, das Journalistenteam und das Team des Atelier Robert Kaller freuen sich gemeinsam über das gelungene Projekt mit sichtbarem Ergebnis.

Ein unsichtbares soziales Kunstwerk und ein sichtbares Kunstwerk!






































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