KOOP:LAB - Urbane Gestaltung und Integration

Sitzbankgestaltung im Blücherpark Dortmund

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Die steigende Diversität in deutschen Städten erfordert neue Lösungen zu Fragen des sozialen Zusammenhalts. Können Freiräume zu einem Zusammenleben beitragen, das von Dialog und nachbarschaftlicher Verbundenheit geprägt ist? Von dieser Frage geleitet, erprobt Koop:Lab innovative Methoden der kooperativen Freiraumentwicklung, die Bewohnerinnen und Bewohner an drei Projektstandorten zusammenbringen soll.

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Eine bemerkenswerte Initiative mit dem Namen KoopLab (www.kooplab.de), die das Ziel hat, städtische Freiräume neu zu gestalten findet bundesweit statt.

Konkret verortet sich KoopLab im Themenbereich ‚Urbane Gemeinschaft und Integration‘ - Soziokulturelle Qualität in der Stadt stärken, sozial-ökologische Ungleichheit abbauen.

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Wissenschaft, Stadtplanung, Wohnungsgesellschaften, Stadtverwaltungen und zivilgesellschaftliche Vereine arbeiten gemeinsam für das Projekt. Der räumliche Fokus von KoopLab liegt auf sog. ‚Ankunftsquartieren‘, die von sozialer Benachteiligung, Migration und einer hohen Wohndichte geprägt sind. Die Beteiligten des Projektes gestalten und entwickeln wohnungsnahe Grün- und Freiräume gemeinschaftlich.

Gefördert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Forschung und Bildung sowie der Stadt Dortmund selbst.

In diesem Zusammenhang erhielt das Atelier Robert Kaller den Auftrag für den Blücherpark, der in der Dortmunder Nordstadt liegt. Eine unansehnliche Betonbank gilt es, mit Schulkindern und Anwohnern mosaizistisch zu gestalten und in etwas Künstlerisches und Erfreuliches zu verwandeln.

Gemeinsam mit vielen beteiligten Menschen führen wir das Projekt im September 2019 durch.
Ein wahres Fest der Freude und der Kunst!
Beteiligt sind Grundschüler der Libellenschule sowie Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den umliegenden Wohngebieten.

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Ein Filmteam der Dortmunder Stadtwerke bearbeitet den sozialen und künstlerischen Prozess journalistisch zu einem Filmbeitrag, der auch bei YouTube zu sehen sein wird.