Schulhofgestaltung
Grundschule Ennepetal
Ennepetal, 2022
Im Frühjahr 2022 erhielt Robert Kaller gleich zwei Aufträge aus Ennepetal. Zum einen sollten mit Schülern der Schule im Rahmen des Landesprogramms „Aufholen nach Corona“ Teile der Schulhofmauer neu gestaltet werden, zum anderen beauftragte die Stadt Ennepetal Robert Kaller, die Betonmauer zur Straße zu sanieren und farblich sowie mosaizistisch zu gestalten.


Das Projekt erhielt den Namen: „Die Welt kann schöner werden und wir arbeiten daran mit“
Im künstlerischen Tun wird die Wirklichkeit spielerisch angeboten und zur Identifikation gebracht. Die Kunst schafft Varianten, Möglichkeiten, Korrekturen der Wirklichkeit. Die Methode ist das Spiel. In einem ersten Schritt sammeln die Kinder Erfahrungen im künstlerischen Tun. Kunst kann viele verschiedene Emotionen ansprechen oder auch einfach witzig sein – die wohl beeindruckendste Wirkung von Kunst ist aber das "Sich-Bewegt-Fühlen".

Es soll daher die schöpferische selbstbestimmte Kraft der Kunst wirksam werden, ihre Fähigkeit einer bestehenden Wirklichkeit neue Varianten der Betrachtung und Erfahrung hinzuzufügen.
So veränderte sich der zuvor langweilige und grau Schulhof in einen variantenreiche und mosaizistisch anspruchsvolle Wahrnehmungsfläche. Die Tiernamen der Klassen wurden zudem in Mosaik gestaltet und in der Mauer eingebaut.


Schulleitung und Stadtarchitekten schickten Dankesbriefe über die gelungene Gestaltung, die Nachbarn der Schule bedankten sich ebenfalls für die freundliche und ausdrucksstarke Veränderung der Straße.






